Ania Vegry, Sopran

Ania Vegry, Sopran

Ania Vegry, Sopran

Ania Vegry

Sopran

„…Ania Vegry, die über einen lyrischen Sopran von außergewöhnlicher Schönheit verfügt – glockenhell, makellos rein, das sanft schwingende Vibrato genauestens dosiert im Dienst der musikalischen Botschaft. Ein Gesang von ergreifender Anmut.“

Gothaer Allgemeine, April 2012

Die junge Sopranistin Ania Vegry zählt zu den hoffnungsvollsten aufstrebenden Talenten ihrer Generation. Die Gewinnerin des International Music Competition Concours de Geneve 2011 ist seit fünf Jahren jüngstes Mitglied des Solistenensembles der Staatsoper Hannover, wo sie bereits in etlichen Hauptrollen brillierte. So wurde sie beispielsweise für ihre herausragende Leistung in der Neuproduktion von Mozarts „Le Nozze di Figaro“ mit der Partie der Susanna in der Operwelt für die Nachwuchssängerin des Jahres 2009 nominiert.

„…Ania Vegry, deren Susanna so keck ist, wie ihr Pferdeschwanz wippt. Ihre Stimme hat an Wärme, an femininem Timbre und an dunkleren Farben gewonnen, das wertet die Figur auch stimmcharakterlich auf. Ihre Susanna ist ein Augen- und Ohrenschmaus.“

Hannoversche Allgemeine, September 2009

Neben zahlreichen Partien des Mozartfachs (bsw. Ilia, Blonde oder Pamina) war Ania auch bereits in Rollen wie der der Sophie (Strauss), Gilda (Verdi), Musetta (Puccini), Gretel (Humperdinck), Nanetta (Verdi) oder Madama Cortese (Rossini) zu erleben. Doch auch fernab der Opernbühne weiß die junge Sängerin das Konzertpublikum für sich einzunehmen.

Regelmäßig gibt sie Liederabende und tritt mit namhaften Orchestern und Ensembles wie z.B. dem SWR Sinfonieorchester, der NDR-Radiophilharmonie, dem Orchestre de la Suisse Romande, den Stockholm Chamber Brass, dem Amadeus Chamber Orchestra, Musica Alta Ripa, dem Szymanowski Quartett oder dem Arte Ensemble auf.

 

 

So hat sie bereits mit namhaften Dirigenten und Künstlern wie Enrique Mazzola, Eivind Gullberg-Jensen, Jonathan Darlington, Ira Levin, Helmuth Rilling, Jörg Straube, Karen Kamensek und Ivan Repusic, Rudolf Buchbinder, Sharon Kam, Annette Dasch oder Lucio Gallo zusammengearbeitet.

“…schön auch, dass die Solisten die chorischen Steilvorlagen zu verwandeln wissen, und der Passionsdarbietung durch weitgehend makellose Leistungen die Krone aufsetzen (…) Ania Vegry´s mit der Präzision eines Laserstrahls geführter Sopran bezaubert auch durch engelhafte Leichtigkeit.“

Hannoversche Allgemeine, 11.04.09

Als Kind einer Musikerfamilie in London geboren, erhielt Ania bereits in jungen Jahren Violin- und Klavierunterricht. Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt sie im international renommierten Mädchenchor Hannover bei Gudrun Schröfel. Mit siebzehn Jahren gab sie ihr Operndebüt an der Staatsoper Hannover in Mozarts »Zauberflöte« in der Rolle des ersten Knaben.

“Die Krone bei den Damen gebührt eindeutig der Nanetta von Ania Vegry, der man den pubertierend verliebten Teenager in jeder Sekunde abnimmt und die auch stimmlich überzeugen kann.”

Der neue Merker, www.der-neue-merker.eu, Februar 2011

Studiert hat Ania Vegry an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Christiane Iven und bei Charlotte Lehmann. Gleichzeitig besuchte sie die Liedklassen von Philip Schulze und Justus Zeyen. Meisterkurse bei Klesie Kelly, Grace Bumbry, Ingrid Figur, Aribert Reimann und Teresa Berganza runden ihre Ausbildung ab. Sie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe wie auch Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes, des Yehudi Menuhin Live Music Now-Programms und des Richard-Wagner-Verbandes. 2010 wurde ihr für ihre herausragenden künstlerischen Leistungen der Praetorius Förderpreis des Landes Niedersachsen verliehen.

“Trotz ihrer Jugend dringt die Sopranistin Ania Vegry außergewöhnlich tief in die musikalisch-emotionalen Tiefen der Komposition ein. Dazu gesellt sich eine von natürlicher Anmut geprägte Stimme, die technische Schwierigkeiten nicht zu kennen scheint.”

Gothaer Allgemeine, April 2012

Zuletzt hat Ania an international renommierten Bühnen wie der Deutschen Oper am Rhein, der Hamburger Staatsoper, der Alten Oper Frankfurt, dem Konzerthaus Berlin und der Berliner Philharmonie debütiert. In der aktuellen Spielzeit ist sie erneut in den Rollen der Susanna (Le Nozze di Figaro), des Oscar (Un Ballo in Mascera), der Adele (Die Fledermaus) und der Sophie (Werther) an der Staatsoper Hannover zu erleben.

www.aniavegry.com