Die Lautten Compagney
Die Lautten Compagney, die 2009 mit ihrem Gründer und Leiter Wolfgang Katschner ihr 25-jähriges Bestehen feierte, zählt heute zu den renommiertesten deutschen Barockensembles und musiziert in diversen kammermusikalischen Besetzungen bis hin zum barocken Opernorchester. Ihr Repertoire umfasst ein breites Spektrum an Werken des 16. – 18. Jahrhunderts.
Bei ihren vielfältigen Projekten kennt die Lautten Compagney keinerlei Berührungsängste, wenn es darum geht, »Alte Musik« mit neuen Klängen und anderen künstlerischen Ausdrucksformen zu verbinden. Hier seien insbesondere genannt: die Begegnung zwischen Tarquinio Merula und Philip Glass im Programm Timeless, das Tanzoratorium Maria XXX und die Tanzoper Rituale mit der Tanzcompagnie Heike Hennig & Co. und der Soundkünstlerin Cornelia Friederike Müller (DJ cfm).
Besonders erfolgreich waren die letzten CD-Einspielungen der Lautten Compagney : „La Diva – Arias for Cuzzoni“ mit Händel-Arien, gesungen von Alte-Musik-Star Simone Kermes sowie die gemeinsame Einspielung der LOVE SONGS von Henry Purcell mit Dorothee Mields. Beachtung fand die CD "Timeless" mit Kompositionen von Merula und Glass für die LAUTTEN COMPAGNEY mit dem ECHO Klassik 2010 in der Kategorie „Bestes Ensemble - Alte Musik“ ausgezeichnet wurde.
Stockholm Chamber Brass
Urban Agnas, Trompete
Jeroen Berwaerts, Trompete
Annamia Larsson, Horn
Jonas Bylund, Posaune
Lennart Nord, Tuba
Im Ensemble Stockholm Chamber Brass, gegründet 1985, musizieren einige der führenden Blechbläser Skandinaviens zusammen. Alle fünf Mitglieder sind als Solisten Sieger und Preisträger bedeutender internationaler Wettbewerbe einschließlich des ARD-Wettbewerbes, CIEM Genf, Markneukirchen und Toulon. Der internationale Durchbruch als Ensemble kam 1988 mit dem Gewinn des ersten Preises beim prestigeträchtigen Blechbläserquintett-Wettbewerb „Ville de Narbonne“.
Stockholm Chamber Brass ist regelmäßiger Gast der wichtigsten Musikfestivals in aller Welt und erhielt glänzende Kritiken für seine Konzerte wie für die vier CDs, die sowohl Originalkompositionen für Blechbläserquintett umfassen als auch eigene Arrangements von älterer und zeitgenössischer Musik.
Das besondere Interesse der Musiker gilt der zeitgenössischen Musik, sodass inzwischen über dreißig Kompositionen eigens für das Ensemble geschrieben wurden. Inzwischen hat das Ensemble mit Persönlichkeiten wie Anders Hillborg und Piers Hellawell ebenso zusammengearbeitet wie mit den Solisten Håkan Hardenberger und Christian Lindberg.
Das Klavierduo Silver-Garburg
Das Silver-Garburg Piano Duo, von dessen „lyrischer Empfindsamkeit, außergewöhnlich tiefem inneren Verständnis and hinreißender technischer Meisterschaft“ die Frankfurter Allgemeine Zeitung schwärmt, erlebt eine erfolgreiche internationale Karriere mit Auftritten in mehr als fünfzig Ländern auf fünf Kontinenten. Gemeinsam mit der Bayerischen Kammerphilharmonie unter der Leitung von Christopher Hogwood nahmen sie ihre erste CD bei OehmsClassics auf, die 2009 erschien. Weitere CDs folgten, zuletzt eine Einspielung von Schuberts letzten Werken für Klavier vierhändig. Im September 2011 wirkten sie bei einem Konzert mit, das von Alfred Brendel moderiert wurde und bei dem er über die letzten Werke Schuberts sprach.
Die Süddeutsche Zeitung schrieb über die Debüt-CD: „Mehr als nur überzeugend. Im Vergleich mit anderen Klavierduos findet man hier ein außergewöhnlich musikantisch inspiriertes Klavier-Paar, das die Partitur höchst spannend gestaltet und ihr unerwarteten Glanz verleiht.“
Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit widmen sich die beiden mit großem Engagement ihren pädagogischen Aufgaben. Neben Meisterkursen in aller Welt, unterrichten sie seit Oktober 2001 ihre eigene Klasse für Klavierduo an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.
Sivan und Gil leben mit ihrem Sohn Itamar in Berlin.
Wenzel Fuchs, Klarinette
Wenzel Fuchs stammt aus einer Gegend, in der die traditionelle Blasmusik einen hohen Stellenwert hat: Der gebürtige Innsbrucker, Spross einer musizierfreudigen Familie, blies schon als Kind in diversen Blasmusikformationen die Klarinette. Nach den ersten Studien in Kitzbühel und Innsbruck ging er an die Wiener Musikhochschule. Dort bekam er die Gelegenheit, als Substitut bei den Wiener Philharmonikern mitzuwirken.
Seine berufliche Laufbahn begann er als Solo-Klarinettist an der Wiener Volksoper, wechselte dann zum ORF-Sinfonieorchester und 1993 zu den Berliner Philharmonikern. Neben seiner Arbeit im Orchester ist Wenzel Fuchs solistisch und kammermusikalisch tätig, u.a. beim Philharmonischen Bläserensemble, bei den Philharmonischen Bläsersolisten, beim Philharmonischen Oktett und bei den Philharmonischen Freunden Wien-Berlin.
Darüber hinaus lehrt er an der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker, ist seit Oktober 2008 Professor an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin und hat eine Gastprofessur an der Sakuyou-Universität für Musik im japanischen Okayama sowie eine Ehrenprofessur am Konservatorium in Shanghai und gibt weltweit Meisterkurse. Er fährt gerne Ski und verbringt seine Freizeit am liebsten mit der Familie.
Solenne Paϊdassi, Violine
Die französische Violinistin Solenne Paϊdassi wird für den persönlichen und sensiblen Stil ihrer Interpretationen ebenso gelobt wie für ihre musikalische Spontaneität und ihr breites klangliches Spektrum, das vom zartesten Pianissimo bis zum großen romantischen Forte reicht. Noch jung an Jahren, hat sie doch schon reiche Erfahrungen im Musikleben gesammelt; als Siegerin und Preisträgerin internationaler Wettbewerbe ist sie ein begehrter Gast in Konzertreihen und auf Festivals in aller Welt, sowohl als Solistin als auch in der Kammermusik. Zurzeit lebt Solenne Paϊdassi in Hannover, wo sie ihr Studium bei Prof. Krzysztof Wegrzyn abgeschlossen hat, nachdem sie vorher an so renommierten Hochschulen wie dem Curtis Institute in Philadelphia oder der Royal Academy in London ausgebildet wurde. Als Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben spielt Solenne Paϊdassi eine wertvolle Violine von Lorenzo Storioni aus dem Jahr 1779.
Julian Arp, Violoncello
1981 in Soltau geboren, studierte Julian Arp bei Boris Pergamenschikow und David Geringas und nahm zusätzlich an Meisterkursen bei Bernard Greenhouse, Steven Isserlis, Lynn Harrell und Ralph Kirshbaum teil. Wichtige künstlerische Impulse erhält er regelmäßig von György Kurtág, Ferenc Rados, András Schiff und Prof. Eberhard Feltz, bei dem er mit seinem Duopartner, dem Pianisten Caspar Frantz, ein Zusatzstudium der Kammermusik mit dem Konzertexamen abgeschlossen hat.
Vielfacher Gewinner und Preisträger internationaler Wettbewerbe sowohl als Solist als auch in der Kammermusik, konzertiert Julian Arp als Solist und Kammermusiker im In- und Ausland, u. a. mit dem Georgischen Kammerorchester, den Berliner Sinfonikern, dem Radio-Sinfonieorchester Berlin, dem Münchener Kammerorchester und beim Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Beethovenfest Bonn, in Kronberg bei Chamber Music Connects the World, in Beauvais und Prussia Cove. Julian Arp spielt ein Instrument des Geigenbaumeisters Stephan von Baehr, ein Modell nach dem Stauffer ex Cristiani-Cello von Antonio Stradivari. Seit April 2010 übt er eine Lehrtätigkeit als Assistent von Prof. Stephan Forck an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin aus.